Das Wichtigste in Kürze

Die Pergolamarkise ist eine geführte Markise: Ihr textiles Tuch läuft in seitlichen Führungsschienen, die auf Stützen stehen. Das macht sie deutlich windstabiler als eine freitragende Gelenkarmmarkise und damit ideal für große Terrassenflächen und exponierte Lagen. Sie ist die Zwischenform zwischen klassischer Markise und Pergola - leichter als ein Lamellendach, stabiler als eine freie Markise.

Das Besondere an der Pergolamarkise

Die klassische Gelenkarmmarkise trägt ihr Tuch frei auskragend - elegant, aber mit der Größe zunehmend windempfindlich. Die Pergolamarkise löst dieses Problem: Statt frei nach vorne zu spannen, läuft ihr Tuch in seitlichen Schienen, die von Stützen getragen werden. Vorne und hinten ist die Konstruktion damit sicher gehalten.

Das Ergebnis ist eine Markise, die auch über große Flächen und in windigeren Lagen zuverlässig funktioniert - dort, wo eine freitragende Markise längst eingefahren werden müsste. Gleichzeitig bleibt es ein textiles, aufrollbares System: Bei Bedarf fährt das Tuch komplett ein und gibt den Himmel frei.

Führung und Stützen

Kern der Bauart sind die Führungsschienen, in denen die seitlichen Tuchkanten laufen. Sie halten das Tuch auf Spur und verhindern, dass es bei Wind schwingt. In der hochwertigen Ausführung sorgt eine ZIP-Führung - ein an der Tuchkante angeschweißter Reißverschluss - dafür, dass das Tuch spaltfrei und straff gespannt bleibt.

Getragen wird das Ganze von Stützen am vorderen Ende (bei der wandseitigen Variante) oder rundum (bei der freistehenden). Diese Stützen nehmen einen Teil der Last auf, statt sie allein an der Fassade abzustützen - der zweite Grund für die hohe Stabilität. Für sehr große Terrassen ist das der entscheidende Vorteil gegenüber der reinen Gelenkarmmarkise. Wie Führungsschienen und ZIP-Technik die Windstabilität erhöhen, zeigt der Herstellerüberblick zur Pergola-Markise Plaza Viva von weinor.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Windstabil dank Führungsschienen und Stützen
  • Für große Terrassenflächen geeignet
  • Textil und komplett einfahrbar
  • Mit ZIP-Führung spaltfrei gespannt

Nachteile

  • Braucht Stützen - nicht komplett freitragend
  • Aufwendiger und teurer als die Gelenkarmmarkise
  • Kein fester Wetterschutz wie ein Lamellendach
  • Stützen brauchen einen tragfähigen Untergrund

Für wen und wofür?

Die Pergolamarkise ist die richtige Wahl, wenn eine große oder windige Terrasse beschattet werden soll und eine freitragende Markise an ihre Grenzen käme:

  • Große Terrassenflächen, die eine Gelenkarmmarkise nicht mehr sicher überspannt
  • Windige, exponierte Lagen ohne Schutz durch Nachbargebäude
  • Wunsch nach textilem Schatten, der bei Bedarf komplett einfährt
  • Gastronomie und größere Außenbereiche mit Stützen-Konstruktion

Pergolamarkise oder Pergola?

Der Name führt leicht in die Irre. Die Pergolamarkise ist eine Markise - ein textiles Tuch, das sich aufrollt, nur eben in Schienen geführt und auf Stützen. Die Pergola mit Lamellendach hat dagegen ein festes Dach aus verstellbaren Aluminiumlamellen.

Der Unterschied im Alltag: Die Pergolamarkise ist leichter, rollt komplett ein und gibt den Himmel frei - dafür bietet sie keinen Regenschutz. Das Lamellendach ist stabiler und wetterfest, steht aber dauerhaft. Wer flexiblen, einfahrbaren Schatten für eine große Fläche will, nimmt die Pergolamarkise; wer ein wetterfestes, festes Dach möchte, das Lamellendach.

Stoff, Antrieb und Kosten

Tuch, Antrieb, Windwiderstandsklassen und Preisfaktoren entsprechen denen der Markise allgemein - ausführlich im Markisen-Hauptratgeber und im Kosten-Ratgeber. Weil die Pergolamarkise Führungsschienen und Stützen mitbringt, liegt sie preislich über der einfachen Gelenkarmmarkise - der Aufpreis geht in die Stabilität und die geeignete Größe.

Große oder windige Terrasse beschatten?

Ob Pergolamarkise, Gelenkarmmarkise oder Lamellendach zur Fläche passt, beurteilt ein Markisen-Fachbetrieb aus Ihrer Region vor Ort - inklusive Aufmaß und Montage.

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Häufige Fragen zur Pergolamarkise

Was ist eine Pergolamarkise?

Die Pergolamarkise ist eine Markise, deren Tuch nicht frei auskragt, sondern in seitlichen Führungsschienen läuft, die auf Stützen stehen. Diese Führung und die Stützen machen sie deutlich windstabiler als eine freitragende Gelenkarmmarkise - ideal für große Terrassenflächen und exponierte Lagen. Sie ist eine Zwischenform zwischen klassischer Markise und Pergola.

Was ist der Unterschied zwischen Pergolamarkise und Pergola?

Die Pergolamarkise hat ein textiles Tuch, das sich wie bei einer Markise auf eine Welle aufrollt - nur eben in Schienen geführt. Die Pergola mit Lamellendach hat dagegen ein festes Dach aus verstellbaren Aluminiumlamellen. Die Pergolamarkise ist leichter und rollt komplett ein, das Lamellendach bietet mehr Wetterschutz und ist stabiler.

Ist die Pergolamarkise windstabil?

Deutlich mehr als eine freitragende Markise. Weil das Tuch seitlich in Schienen geführt wird und die Konstruktion auf Stützen ruht statt frei auszukragen, hält sie kräftigerem Wind stand. Mit ZIP-Führung wird das Tuch zusätzlich spaltfrei gespannt. Für große, offene Terrassen ist sie deshalb oft die bessere Wahl als die Gelenkarmmarkise.

Weitere Markisenarten