Das Wichtigste in Kürze
Sensoren lassen den Sonnenschutz automatisch aufs Wetter reagieren. Der Sonnensensor beschattet bei starker Sonne und fährt bei Bewölkung wieder ein, der Windsensor schützt die Markise bei Böen, der Regensensor reagiert auf Niederschlag. Das funktioniert auch bei Abwesenheit - die Anlage passt sich dem Wetter an, ohne dass jemand da sein muss. Voraussetzung ist ein Motorantrieb.
Das Besondere an Sensoren
Ein motorisierter Sonnenschutz fährt auf Knopfdruck - aber jemand muss den Knopf drücken. Sensoren nehmen einem genau das ab: Sie messen das Wetter und lösen die passende Bewegung selbst aus. Aus dem bedienten wird ein reagierender Sonnenschutz.
Der praktische Nutzen ist doppelt: Komfort, weil die Beschattung automatisch dann kommt, wenn die Sonne scheint, und Schutz, weil die Anlage bei Wind oder Regen rechtzeitig in Sicherheit gebracht wird. Beides geschieht zuverlässig - auch wenn niemand zu Hause ist.
Sonne, Wind und Regen
Der Sonnensensor misst die Helligkeit: Übersteigt sie einen eingestellten Wert, fährt die Beschattung aus und hält die Räume kühl; zieht Bewölkung auf, fährt sie wieder ein und lässt Licht herein. So bleibt es drinnen angenehm, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Der Regensensor reagiert auf Niederschlag - je nach Anlage fährt er eine Markise ein oder schließt ein Lamellendach. Und der Windsensor schützt vor Sturmschäden. Oft werden die Sensoren kombiniert, sodass die Anlage auf alle drei Wetterlagen richtig reagiert.
Vorteile und Nachteile
Vorteile
- Automatische Beschattung bei Sonne
- Schutz der Markise bei Wind
- Reaktion auf Regen ohne Zutun
- Funktioniert auch bei Abwesenheit
Nachteile
- Setzt einen Motorantrieb voraus
- Zusätzliche Anschaffung
- Schwellenwerte müssen eingestellt werden
- Automatik lässt sich bei Bedarf übersteuern
Für wen und wofür?
Sensoren lohnen sich überall dort, wo Automatik und Schutz gefragt sind:
- Markisen, die vor Windschäden geschützt werden sollen
- Räume, die im Sommer automatisch kühl bleiben sollen
- Haushalte, die tagsüber oder im Urlaub oft nicht besetzt sind
- Anlagen, die ohne ständiges manuelles Nachregeln laufen sollen
Der Windwächter schützt
Unter den Sensoren ist der Windwächter der wichtigste - vor allem bei Markisen. Eine ausgefahrene Markise bietet dem Wind eine große Angriffsfläche; eine kräftige Böe kann das Gestell verbiegen oder die Befestigung überlasten. Der Windsensor fährt sie automatisch ein, sobald eine eingestellte Windstärke überschritten wird. Wie ein Funk-Windsensor seine Messwerte an die Markisensteuerung übermittelt und die Anlage in die Schutzposition fährt, erklärt Somfy auf der Seite zum Windsensor für Markisen.
Entscheidend ist, dass das ohne Zutun passiert - gerade dann, wenn niemand da ist, um die Markise von Hand einzufahren. Bei größeren und freistehenden Markisen ist der Windwächter deshalb weniger Komfort als Schutz der Investition und dringend zu empfehlen.
Systeme und Kosten
Sensortypen, Kompatibilität und die Preisfaktoren gelten für alle Steuerungsstufen gemeinsam - ausführlich im Steuerungs-Hauptratgeber. Für Sensoren gilt: Sie setzen einen Motor voraus und ergänzen ihn um die Automatik, die Komfort und Schutz bringt.
Sonnenschutz automatisch schützen?
Sonnen-, Wind- und Regensensor rüstet ein Fachbetrieb aus Ihrer Region nach - über das Verzeichnis nehmen Sie Kontakt auf.
Häufige Fragen zu Sensoren
Welche Sensoren gibt es für Sonnenschutz?
Die drei wichtigsten sind der Sonnensensor, der Windsensor (Windwächter) und der Regensensor. Der Sonnensensor fährt die Beschattung bei starker Sonne aus und wieder ein, wenn es bewölkt ist. Der Windsensor fährt Markisen bei Böen ein, um sie zu schützen. Der Regensensor reagiert auf Niederschlag - je nach Anlage durch Einfahren (Markise) oder Schließen (Lamellendach).
Warum ist ein Windsensor bei Markisen wichtig?
Weil Wind der größte Feind einer ausgefahrenen Markise ist. Eine freistehende oder große Markise bietet dem Wind viel Angriffsfläche und kann bei Böen beschädigt werden oder die Befestigung überlasten. Der Windsensor fährt sie automatisch ein, sobald eine eingestellte Windstärke überschritten wird - auch dann, wenn niemand zu Hause ist. Bei vielen Markisen ist er deshalb dringend zu empfehlen.
Funktionieren Sensoren auch, wenn ich nicht zu Hause bin?
Ja, das ist ihr größter Vorteil. Die Sensoren reagieren selbsttätig auf das Wetter, unabhängig davon, ob jemand da ist. So wird bei Sonne automatisch beschattet, was die Räume kühl hält, und bei aufkommendem Wind die Markise geschützt eingefahren. Die Anlage passt sich dem Wetter also auch dann an, wenn man im Urlaub oder bei der Arbeit ist.
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